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Februar - 2012 | ![]() |
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Didier Grams bester deutschsprachiger Fahrer auf Platz 14
Macau/Leipzig: Nicht unerwartet holt sich der Brite Michael Rutter den siebenten Sieg beim legendären Macau-Grand Prix der Motorräder in der chinesischen Sonderverwaltungszone.
Mit Martin Jessop und Ian Hutchinson folgen ihm zwei weitere erfahrene Roadracer von der britischen Insel auf den Plätzen. Hutchinson, letztes Jahr um diese Zeit noch auf der Intensivstation, feierte in Macau ein grandioses Comeback auf der Rennstrecke. Er lobte in der abschließenden Pressekonferenz die Entscheidung der Rennleitung, im Sinne der Sicherheit der Piloten den Start wegen des Regens verlegt zu haben.
Sicherheitsüberlegungen spielten auch vor dem Rennen, gestartet am Sonntag 14:12 Uhr Ortszeit, noch eine wichtige Rolle. Die Fahrer des Macau GT Cups und der World Touring Car Championship (WTCC) hatten sich ordentlich die Kante gegeben. Spektakuläre Unfälle und hässliche Ölflecken auf der Piste waren die Folge. Auch nach den obligatorischen Reinigungsarbeiten war der Zustand der Strecke durch Bindemittel und Ölreste bedenklich. Im Fahrerlager rumorte es. Das Wort Streik machte die Runde.
Altmeister Rutter wurde auf Besichtigungsfahrt geschickt, die kritischen Stellen mit geschwenkten gelben Fahnen markiert. Die Fahrer bekamen eine zusätzliche Warm up-Runde. Zweieinhalb Minuten verlängerte Bedenkzeit, bei diesem Thriller in der Glücksspielmetropole mitzumischen oder lieber zu passen. Rico Penzkofer warf danach sein Blatt hin und verzichtete auf einen Start. Sein Teamkollege Horst Saiger kam nach der ersten Runde in die Box zurück. Die Halterung des Ausgleichsbehälters für die Bremse war gebrochen.
Jens Müller, der Leipziger Suzuki-Spezialist und der Macau-erfahrene Frank Heidger berieten mit ihrem Fahrer und entschieden sich für den Start. Didier kam gut weg, fuhr ein sehr überlegtes Rennen und konnte am Ende tatsächlich sein Ziel der top 15 erreichen. Mit dem vierzehnten Platz, eingereiht hinter so klangvollen Namen wie Michael und William Dunlop, ist der Limbach-Oberfrohnaer mehr als zufrieden.
Didier Grams (28): „Natürlich war das gefährlich heute. Das ist auch jedem bewusst. In der einen ölverdreckten Rechtskurve geht es im fünften bis sechsten Gang durch, das ist echt nicht ohne. Ich bin heute mal nach dem Fuchs-System gefahren. Also noch mehr aufpassen und schlau nur die Linie zwischen den kritischen Stellen benutzen. Das hat super funktioniert. Ich bin froh, glücklich und zufrieden."
(Frank Liebmann)
Ergebnisse
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